Historie
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Der Schießsport

Aus den alten Bürgerwehren ist nicht nur die Schützensache, sondern auch die Tradition der älteren Schützenvereine entstanden. Man führte zu dieser Zeit Schießübungen durch, um Treffsicherheit zu gewährleisten. Bereits aus dem 15. Jahrhundert liegen Berichte vor über Vergleichsschießen von Schützen verschiedener Städte. Später entwickelte sich aus diesen Wettkämpfen das heutige Sportschießen, bei dem selbstverständlich Konzentration und körperliche Fitness nicht fehlen dürfen.

Die Schießgruppe der Sportschützen des Schützenvereins Berghausen 1905 e.V. besteht seit dem Jahre 1965, in den Jahren zuvor hatte man mit Nachbarvereinen Luftgewehr-Vergleichskämpfe ausgetragen. Erster Sportleiter war Helmut Beitzel (Schiere), dem der Schützenbruder Hans Dickel - Kinn zur Seite stand. Ab 1967 leitete der Schützenbruder Richard Althaus (sen.) die Schießgruppe; ihm folgten Hartmut Preis und Dirk Müller. Seit 1991 hat unser jetziger Sportleiter Hermann Nikolai die Verantwortung für das Schießwesen im Verein.

1976 nahmen wir mit mehreren Mannschaften an den erstmals durchgeführten Stadtmeisterschaften teil und konnten dabei etliche gute Platzierungen erzielen. ähnliches gelang uns 1981, als unter 170 Schützen aus den verschiedenen Vereinen des Stadtgebietes unsere 1. Mannschaft Luftgewehr Damen mit 1029 Ringen den Sieger stellte. Ute Afflerbach wurde mit 359 Ringen Stadtmeisterin.

Mitte der 80er Jahre gab es auch Mitglieder der Schießgruppe, die mit der Armbrust recht erfolgreich waren. Die damaligen Schützen Peter und Maik Eckhardt, Rüdiger Schneider, Ralf Womelsdorf (Stammverein SV Hemschlar), Heinrich Scheffel (Stammverein SV Berleburg), Frank Wunderlich (Stammverein SSV Feudingen) und Eva Prause (Stammverein Erndtebrücker Schützenverein) schossen jedoch nur 2 - 3 Jahre zusammen. Trotzdem errang die Mannschaft (Maik u. Peter Eckhardt, Rüdiger Schneider u. Ralf Womelsdorf) bei den Landesmeisterschaften 1989 den 1. Platz. Eva Prause schaffte im selben Jahr in der Damenklasse den 1. Platz, errang den Titel einer Landesmeisterin und qualifizierte sich damit für die Deutsche Meisterschaft.

Die ersten übungsschießen mit dem Luftgewehr fanden in der "Schmiede" bei Betzels (Richard Althaus) statt. 1968 trainierten wir bei Wirts (Gaststätte Zur Linde) im Saal, in den Jahren 1969 und 1970 übten wir in der Schule. Mit Fertigstellung der Fest- und Kulturhalle verlegte die Schießgruppe die übungsabende in die Halle. Zu diesem Zweck wurden 40 Zuganlagen für Luftdruckwaffen installiert, um dort auch Rundenwettkämpfe austragen zu können.

Ab 1970 richtete die Schießgruppe Kreis- und Bezirksmeisterschaften aus, auch wurde das Kreispokalschießen durchgeführt. Bei der Kreismeisterschaft (14./15.03.70) und bei der Bezirksmeisterschaft (09./10.05.70) belegten wir bereits als Folge der sehr guten Trainingsmöglichkeiten 1. Plätze in Mannschafts- und Einzelwertung. Die damaligen Junioren qualifizierten sich 1971 zum 2. Mal für die Landesmeisterschaft - die Mannschaft wurde Vizemeister- und Klaus Beitzel qualifizierte sich zum 1. Mal für die Deutsche Meisterschaft, die damals noch in Wiesbaden ausgetragen wurde. Als Neuerung erfolgte 1972 die Gründung einer Luftpistolen - Mannschaft. Ein Vereinswanderpreis Luftgewehr, heute der Wanderpokal, wurde 1972 erstmalig ausgeschossen, erster Pokalgewinner war Erhard Hackler.

Ebenfalls ab dem Schießjahr 72/73 fanden im Bereich Kleinkaliber Rundewettkämpfe statt. Im Jahre 1974 schoss der SV Berghausen zum 1. Mal mit der 1. Luftgewehrmannschaft in der Landesliga. So ist es jedoch sicherlich erwähnenswert, dass einer unserer Schützen, Peter Eckhardt, auch wenn er nicht für uns antrat, zum 1. Mal den Titel eines "Deutschen Meisters" bei den Deutschen Postmeisterschaften errang. Ab 1976/77 nahmen die Luftpistolen-Schützen an den Rundenwettkämpfen und Meisterschaften teil. Die aktiven Schützen waren Achim Zinkann, Klaus Beitzel, Bruno Kölbl, Hugo Kufner und Werner Censkowsky. Im Jahr 1978/79 konnten wir bereits zwei Luftpistolenmannschaften melden. Die 1. Mannschaft (Bernd Brandenburg, Peter Eckhardt, Alfons Herbst, Klaus Langenberg, Hans Meier) musste in der Bezirksliga weite Fahrten bis Struthütten, Olpe und Attendorn in Kauf nehmen. In der Damenklasse ist ab dem Jahr 1977 zunächst nur der Jugend- bzw. Juniorenbereich genannt. Auch machten ab diesem Jahr die Kleinkaliberschützen von sich reden, allen voran Bruno Kölbl. Er qualifizierte sich erstmals für die 1. Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft in der Disziplin KK 100 m. Da uns in Berghausen keine Kleinkaliberstände zur Verfügung standen, waren wir auf Trainingsmöglichkeiten bei den befreundeten Vereinen in Laasphe und Birkelbach angewiesen. Die so genannten Heimkämpfe mussten deshalb alle auswärts geschossen werden.

1979 wurde in der Luftgewehrklasse die Oberliga Nord geschaffen, in der wir mit der 1. Mannschaft vertreten waren. Hier mussten sich unsere Sportschützen Peter Eckhardt, Peter Fischer, Ulrich Jamrowski und Rudi Müller mit Mannschaften aus Berlin, Braunschweig, Bremerhaven, Bremen, Dorsten-Hardt, Hagen, Hamburg, Hannover und Oberaula (0berhessen) messen. Die Heimkämpfe wurden wegen mangelnder Möglichkeiten in Hagen geschossen, dennoch konnten wir uns zwei Jahre lang erfolgreich in dieser Liga halten. Vor dem Sportjahr 1981/82 war die Oberliga Nord nochmals geteilt worden, und zwar in Nord und West. Der Verein sah sich gezwungen, unsere Mannschaft zurückzuziehen, da die vom Verband auferlegten Bedingungen nicht erfüllt werden konnten. Im Jahr 83/84 hatten wir zum 1. Mal eine Damenmannschaft zur Kreismeisterschaft in der Disziplin Luftpistole in der Besetzung Gerda Eckhardt, Inge Preis und Gretel Römer gemeldet. Diese drei Schützinnen sind heute immer noch in ihrem Sport aktiv, allerdings heute Luftgewehr aufgelegt. Auch stellte in diesem Jahr die 1. Mannschaft Schützenklasse in der Disziplin Kleinkaliber 60 Schuss mit 2314 Ringen einen neuen Kreisrekord auf. Die 1. Mannschaft Luftgewehr schoss in der Landesliga, die 1. Mannschaft Luftpistole in der Bezirksliga.

Im Schülerbereich als auch im Schützenbereich war der SV Berghausen im Schießjahr 1984 zahlreich vertreten. Dies zeigt ein Gruppenbild bei den Bezirksmeisterschaften in Olpe mit dem Sportleiter Hartmut Preis und 19 aktiven Schützen. (Bild 1). Ergänzt wird dies durch die 1. Damenmannschaft mit Ute Afflerbach, Ulla Eckhardt und Elke Hackler. (Bild 2). Es geschah auch im Jahre 1984, dass unser bester Nachwuchsschütze Maik Eckhardt zum 1. Mal den Titel eines Deutsches Meisters errang. Nachdem er zunächst bei den Landesmeisterschaften zweimal Landesmeister werden konnte, nämlich in der Schülerklasse Luftgewehr mit 186 Ringen und in Dreistellung mit 282 Ringen, qualifizierte er sich für die Deutsche Meisterschaft. Hier wurde er mit 186 Ringen Deutscher Schülermeister 20 Schuss Freihand (Bild 3). Unser Sportleiter Hartmut Preis errang beim Landeskönigsschiessen den 3. Platz. Die Schießgruppe hatte 1985/86 ein sehr erfolgreiches Jahr. Sieben Mannschaften Luftgewehr, drei Mannschaften Kleinkaliber und vier Mannschaften Luftpistole schossen in den unterschiedlichsten Klassen. Die Ergebnislisten berichten über vordere Plätze von der Kreisklasse über die Bezirkebene bis auf Landesebene und dies durch alle Disziplinen und die einzelnen Schießklassen. Auch nahmen wir in diesem Jahr mit Eva Prause und Peter Eckhadt mit der Armbrust, und Maik Eckhardt in der Disziplin Dreistellung Luftgewehr Jungendklasse an den Deutschen Meisterschaften teil. Das Sportjahr 1986/87 war annähernd gut wie das Vorjahr, konnten doch wieder beachtliche Ergebnisse verzeichnet werden. Drei Schützen (Gerda, Maik und Peter Eckhardt) konnten sich in Dortmund für die Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften qualifizieren. Maik Eckhardt schoss in einem Länderkampf gegen Frankreich mit 599 von 600 möyglichen Ringen in der Disziplin 60 Schuss liegend inoffiziellen Weltrekord. Dagegen nimmt sich der 1. Platz bei der Bezirksmeisterschaft in der Disziplin Luftpistole von Alfons Herbst mit 371 Ringen von 400 möglichen, trotz persönlicher Bestleistung, eher bescheiden aus. Wenn es auch in manchem Sportjahr keine außergewöhnlichen Begebenheiten gab, die Berücksichtigung finden sollten, so muss das Sportjahr 1989 doch wieder Erwähnung finden. Unser "Paradeschütze" Maik Eckhardt konnte wieder mit einer Höchstleistung glänzen. Er erzielte in "seiner" Disziplin 60 Schuss liegend, wiederum mit 599 Ringen, den Deutschen Jugendrekord. Bei der Europameisterschaft in Zagreb errang er in der Einzelwertung mit 592 Ringen den 1. Platz, mit der Mannschaft im gleichen Wertungsdurchgang den 2. Platz. Außerdem gelang ihm in der Disziplin KK-Standard die Bronzemedaille. Bild 3a Der Verein und das Dorf bereiteten dem frischgebackenen Europameister einen begeisterten Empfang beim Königsoffizier Heinrich Linde (Kunze), der seinen großen Hof für die Ehrung zur Verfügung stellte. Bild 4 Anschließend wurde Maik mit einem Cabrio durchs Dorf chauffiert.

Auch hatten 1989 die Senioren im Bezirk nochmals zugelangt. In der Mannschaft Seniorenklasse II Luftgewehr wurden Richard Althaus (395 Ringe), Bruno Kölbl (393 Ringe - Senioren I) und Fritz Hüster (392 Ringe) in der Seniorenklasse II Bezirksmeister. Maik Eckhardt gelang 1990 das, was er sich schon lange vorgenommen hatte, nämlich in seiner Lieblingsdisziplin 60 Schuss liegend "Junioreneuropameister" zu werden. Auch errangen wir 1990 in München - Hochbrück den einzigen Mannschaftstitel Deutscher Meister in der Klasse Junioren 60 Schuss liegend (Bild 5). Die Mannschaft, in der Besetzung Maik Eckhardt, Lars Müller und Ingo Meyer, erreichte sage und schreibe 1767 von 1800 möglichen Ringen (Bild 6 Pokal). Unsere 1. Mannschaft Luftgewehr Schützenklasse schoss ab 1994 Rundenwettkämpfe in der höchsten Deutschen Klasse, der Bundesliga. Sie belegte sowohl 1995 als auch 1996 den 1. Platz und erreichte lt. Urkunde, datiert vom 05.02.1995, das Mannschaftsergebnis von 8725 Ringen. 1996, Datum der Urkunde 04.02.1996, wurde das Ergebnis des Vorjahres nochmals gesteigert. Unsere Schützen Thomas Brocher, Maik Eckhardt und Jörg Stenzel schossen 1767 von möglichen 1800 Ringen. Leider mussten wir uns aus dieser Klasse wiederum wegen verschiedener Auflagen, wie Ausstattung der Wettkampfanlagen, Zuschauertribünen, Medienräume usw. zurückziehen. Maik Eckhardt errang 1995 mit der Nationalmannschaft bei den Europameisterschaften in Finnland die Goldmedaille und wurde deshalb mit der höchsten sportlichen Auszeichnung, dem Silbernen Lorbeerblatt des Bundespräsidenten, überreicht durch Bundesinnenminister Manfred Kanter, ausgezeichnet. Ab 1996 machte Maik Eckhardt allerdings wieder von sich reden. Hatte er seine Teilnahme bei der Olympiade in Barcelona 1992 noch knapp verpasst, so konnte er sich 1996 für die Teilnahme bei der Olympiade in Atlanta qualifizieren. Maik hatte dort in der Disziplin Luftgewehr 60 Schuss einen achtbaren 9 Platz, in der Disziplin 120 Schuss den 10. Platz belegt. Diese Ergebnisse rechtfertigen selbstverständlich den Empfang in der Fest- und Kulturhalle Berghausen. (Bild 7) Auch bei den olympischen Spielen in Sydney 2000 war Maik Eckhardt einer der deutschen Sportler. Hier verfehlte er die Bronzemedaille und wurde beim Teilerschießen auf den undankbaren, doch sehr guten vierten Platz verwiesen. Maik war trotzdem frohen Mutes und grüßte seine Vereinskameraden aus der Australischen Hauptstadt. (Bild 8). In Athen 2004 startete Maik Eckhardt ebenfalls und konnte sich zweimal platzieren, d.h. er war in zwei Endkämpfen vertreten und belegte auch hier einmal den 4. Platz und einmal den 9. Platz. Hier muss angemerkt werden, dass Maik Eckhardt seit 1984 ausnahmslos an den Deutschen Meisterschaften in München teilgenommen hat und seit 1986 Mitglied der Deutschen Nationalmannschaft ist. Im persönlichen Gespräch konnte er die bisherige Anzahl der Titel nicht nennen, so viele seien es mittlerweile geworden, weil er ist in allen fünf olympischen Gewehrdisziplinen erfolgreich ist. Um bessere Trainingsmöglichkeiten zu erreichen, einigte man sich 1978 zwischen Vorstand, Sportleitung und Sportschützen darauf, der "Interessengemeinschaft Schießstandbau" beizutreten. Gemeinsam mit den Schützen des Schützenvereins Berleburg und den Kyffhäuserkameraden wurde der Ausbau des Kellers im Sportzentrum "Auf dem Stöppel" begonnen. Durch die tatkräftige Mithilfe vieler Schützen wurden unzählige Stunden geleistet um dieses Kellergeschoss in einen kombinierten Schießstand für Kleinkaliber - und Luftdruckwaffen umzubauen. 46 Zehnmeterstände für Luftdruckwaffen und acht Fünfzigmeterstände für Kleinkaliberwaffen konnten erstellt werden. Nach Fertigstellung und Abnahme dieses Standes wurde die Anlage am 16.11.1979 eingeweiht. Endlich bestand nun die Möglichkeit zur Ausrichtung von Meisterschaften in verschiedenen Luftgewehr-, Luftpistolen- und Kleinkaliberdisziplinen.

Das Interesse, auf dem Stöppel zu schießen, ließ gegen Ende der 90er Jahre immer mehr nach. Nicht nur bei den Vereinsmeisterschaften, auch bei der Trainingsbeteiligung musste ein starker Rückgang registriert werden. Einen Einbruch erlitt in dieser Zeit leider auch die Jugendarbeit, bedingt durch mangelnde Mitfahrmöglichkeiten. Ein Antrag aus dem Bereich der Jugend, ihnen im Dorf wieder eine Möglichkeit zu geben, den Schießsport zu betreiben, wurde gerne aufgenommen und konnte in den Neubau Krimmelsdell mit einfließen. Nachdem das Schützenhaus Krimmelsdell und somit auch der Schießstand Ende 2003 fertiggestellt waren, führten wir eine Schießsportwoche (27.-31.10.2003) durch, in deren Rahmen der neue Schießstand eingeweiht wurde. Die Veranstaltung stand unter der Leitung unseres Sportleiters Hermann Nikolai. Auf Grund des großen Erfolges wurde eine weitere Schießsportwoche in die Festplanungen anlässlich des 100. Bestehens des Schützenvereins Berghausen mit einbezogen. Ein Wermutstropfen in der jüngsten Geschichte der Schießgruppe ist der Bereich des Kleinkaliberschießens. Im Sommer 2004 wurde der Schießbetrieb in den Kleinkaliberdisziplinen vollständig aufgegeben, weil nicht mehr genügend Schützen bereit waren, zum Stöppel zu fahren. Schade!

Daher wurde sich nur noch auf den Bereich der üblichen Disziplinen mit Luftgewehr und Luftpistole, sowohl bei den Rundenwettkämpfen als auch im Bereich Liga konzentriert. Viele Jugendliche fanden wieder den Weg zum Schießtraining in die Krimmelsdell, besonders seitdem der Verein ihnen eine munitionsfreie Rechner gesteuerte Scat-Anlage zur Verfügung gestellt hatte, an der auch die Jüngsten gefahrlos unter der Aufsicht der Betreuer "schießen" können. Seit dem sind immer wieder junge Schützeninnen und Schützen aus den eigenen Reihen sehr erfolgreich gewesen und konnten auch regionale sowie überregionale Erfolge für sich verzeichnen. Hier sind besonders Wiebke Althaus und Johannes Beuter zu erwähnen, die 2010 als Sch üler nach langer Zeit die ersten Schützen waren, die für den Sch ützenverein Berghausen, an den deutschen Meisterschaften in München teilnahmen. Nur ein Jahr später, war es dann Isabel Breuer, die als Schülerin das Ticket auf der Landesmeisterschaft, für die deutschen Meisterschaften in München lösen konnte. 2015 und 2016 war es dann Alina Knebel, die sich einmal als Schülerin sowie als Jugendliche in der Disziplin Luftgewehr in die Reihen der Teilnehmer einreihte. Die gute Entwicklung der Jugendarbeit kann man auch sehr gut daran erkennen, dass die Ligamannschaft des Vereins mit vielen eigenen Schützen besetzt wurde. Zwar wechselte die Ligamannschaft immer wieder zwischen der Kreis- und Bezirksliga, konnte aber in den letzten Jahren immer mehr ein stabiles Team aufbauen. Diese Mannschaft, die fast ausschließlich aus Schützinnen und Schützen aus den eigenen Reihen besteht, konnte dank guter stabiler Leistungen in den letzten 4 Jahren immer mehr Erfolge feiern und stieg bis aktuell in die Landesliga auf. Dort hat sich das Team, um Trainer Hermann Nikolai mittlerweile zu einer festen Größe etabliert und schießt jetzt die 4. Saison in der Landesliga.

Im 1. Halbjahr eines jeden Jahres wird das Schnurenschießen zum Erringen der Schützenschnüre durchgeführt. Da für viele Schützen/innen die höchste Klasse, die Goldene Schnur mit Wiederholung schon erreicht worden war, wurde 1984 die sogenannte Spange eingeführt, die in Bronze, Silber und Gold erreichbar ist. Es müssen dafür 50, 59 oder 69 Ringe bei 5, 6 oder 7 Schussserien erreicht werden. Die ersten Schützen, die im Jahre 1984 die Leistung für die Bronzene Spange erreichen konnten, waren Dieter Dickel, Klaus Langenberg und Rüdiger Schneider. Inzwischen sind diese Leistungen jedoch bereits mehrfach überboten worden. Die Schießgruppe war aber auch im geselligen Bereich tätig. Sie hat in diesem Zusammenhang "Grüne Abende" für den Schützenkreis Wittgenstein und für den Schützenbezirk Westfalen Süd ausgerichtet. Erwähnenswert dabei ist, dass "Wir" unter der Leitung des Schützenbruders Udo Hartmann zu diesen Anlässen wiederholt exzellente Büffets hergerichtet hatten, die immer volle Anerkennung gefunden hatten. Der Verfasser ist der Meinung, unsere Schießgruppe kann mit ansehnlichen Leistungen aufwarten. Durch den Neubau der Krimmelsdell und damit dem neuen Schießstand stehen uns optimale Trainingsmöglichkeiten zur Verfügung. Leistungssteigerung und Leistungsdichte sind bereits bei unserem Schützennachwuchs feststellbar.
In der Jugend liegt die Zukunft unseres Vereins.
Hier können wir guten Mutes nach vorne schauen.
In diesem Sinne "Gut Schuss"!

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